Mittwoch, 28. März 2018

Europe's First - auch ich war da

Endlich wieder Urlaub! Erstes Ziel der Reise: Irland! Dieses Land fehlte mir nämlich noch.
Also ging es erst einmal nach Dublin. Nach einem Tag Stadtcachen fuhren wir an die Küste und zwar nach Bray. Hier liegt nämlich GC43, der erste Cache Europas. Und nachdem gefühlt schon jeder dort war, wurde es Zeit, dass auch ich mich ins Logbuch eintrage.
Ein herrlicher Tag und so liefen wir weiter die Küste entlang bis Greystones. Natürlich gab es entlang des Weges noch einiges zu loggen...

Freitag, 16. März 2018

Varadero - Kuba



Es ist März und es ist kalt in Deutschland. Frau Knuddel wollte unbedingt Strand und im Meer baden. Also auf nach Kuba. Das Ziel konnte nur Varadero heißen. Nirgends sonst liegen auf Kuba so viele leicht zu erreichende Caches, wie an einer Perlenschnur gezogen, wie hier. Kurz vor Abflug der Schock: nach Kuba dürfen keine GPS Geräte mitgenommen werden. Allerdings sind Mobiltelefone mit GPS erlaubt. Glück gehabt. Was beim Koffer packen gleich auffiel, der Koffer wurde dadurch auch wesentlich leichter. 
Keine Akkus, kein Ladegerät, keine Kabel. Das ganze Geraffel was sonst für Übergepäck sorgte, konnte diesmal zu Hause bleiben. In Varadero versorgen sich die auswärtigen Cacher gegenseitig mit neuen Caches und deren Wartung. Die einheimischen Cacher sind rar. Es ist also gut ein paar leere Dosen im Gepäck zu haben. 
Die Caches sind so angelegt das sie gut mit dem HopOn HopOff Bus zu erreichen sind. Dieser kostet 5€ am Tag. So gibt es interessante Tradis (z.B. El Patriarca an einem über 500 Jahren alten riesigen Kaktus), EartCaches (z.B. Cueva de Ambrosio in einer 200m langen Höhle mit alten Wandmalereien), einen Multi und einen Mystery, der leicht zu lösen ist. Sogar zum Klettern gibt es Little big mountain.Ab und zu gibt es sogar ein Event (Sunset at Ambrosio Cave
Ein Ausflug in die Hauptstadt Havanna darf natürlich nicht fehlen.
Die Caches sind dünn gesät, aber es gibt auch so genug zu entdecken.

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Mittwoch, 28. Februar 2018

Atlantis - Paradise Island


Wer kennt es nicht, das berühmte Atlantis auf Paradise Island? Wir wollten sehen ob es hält was es verspricht und natürlich ein paar Caches besuchen. Den ersten Abend nutzen wir zur Erkundung des riesigen Geländes. Wirklich bemerkenswert. Eigentlich ist es aber eher ein Vergnügungspark für US Amerikaner als ein normales Hotel. Beeindruckend ist natürlich die Wasserrutsche von der Pyramide durch das Haibecken. 
Nachdem Frühstück ging es zunächst zum Cachen auf Paradise Island.


Hier gibt es den Paradise Nano der mich fast zur Verzweiflung gebracht hätte, sowie den Atlantis Virtual direkt am Hoteleingang aus dem Jahre 2003 bei dem zwei Fragen zu einem spektakulären Brunnen beantwortet werden müssen. Nachmittags ging es dann mit dem Taxi nach Nassau. Hier gibt es vorgeschriebene Festpreise für die Taxis die überall ausliegen. Sehr praktisch.
Ein interessanter Cache ist auf jeden Fall It's Fort Nassau, Mr. Bond im Garten des Hilton Hotels. Leider vergnügte sich gerade eine Flugzeug Crew auf der Kanone, so daß es mir nicht möglich war diesen zu suchen. Ein weiterer Virtual vom gleichen Owner wie auf Paradise Island ist Parliament Square bei dem ebenfalls nur ein paar einfache Fragen vor Ort gelöst werden müssen. Praktisch dabei ist der Optiker auf der anderen Straßenseite, falls man einen benötigt ;-) Da drei Kreuzfahrtschiffe im Hafen lagen, war es uns etwas zu muggelig um in der Stadt Nano’s zu suchen und wir verzogen uns lieber ins HardRockCafe. Schließlich brauchte ich doch noch ein T-Shirt.
Am nächsten Tag ging es in aller Frühe weiter nach Havanna. Interessanter Weise mußten wir weder eine Ausreisegebühr bezahlen, noch wurden unsere bei der Einreise ausgefüllten Dokumente incl. der Umfrage des Tourismusbüros auf der Rückseite, wie es uns auf den Bahamas gefallen hat und was wir so gemacht haben, nicht eingesammelt.

Donnerstag, 2. November 2017

Operation 5000 - über den Sani Pass nach Lesotho

Vor einigen Jahren wurde ich durch eine Fernsehsendung auf eine Passstraße aufmerksam: den Sani Pass! Nur für Geländewagen geeignet führt die Straße auf den 2873 Meter hohen Sani Pass und verbindet dort Südafrika mit dem Königreich Lesotho. Diese Straße wollte ich unbedingt fahren! Aber leider ist das nicht so einfach. Zwar kann man sich problemlos ein 4x4 Fahrzeug leihen, aber meist schließen die Vermieter Fahrten über den Sani Pass explizit aus. Andere erlauben zwar die Fahrt, verlangen aber, dass man das Auto mindestens 10 Tage mietet. Auch keine wirkliche Option für die kurze Tour.
Und somit blieb die Idee erst einmal in der Schublade liegen. Oder reifte sie nur?

Da ich dieses Jahr sowieso in Namibia geplant hatte und noch etwas Urlaub übrig war, erschien mir endlich die Zeit gekommen zu sein, den Sani Pass anzugehen. Wo man schon mal in der Ecke ist...
Da auch noch mein 5000. Cache anstand und ich noch keine Idee hatte, welcher es werden sollte, bot es sich an, Sani Pass TB Hotel in Lesotho als würdigen Cache auszuwählen. Das setzte aber einiges an Planung voraus, damit das auch so aufgeht. Abschätzen wieviele Cache ich in Namibia finden werde, vorher in Deutschland passend cachen, dann im Urlaub auch wirklich die vorhergesehe Anzahl finden, etc..



Doch wie nun den Pass hochkommen? Da blieb dann nur, eine Tour zu buchen und sich mit einer Tourigruppe hochfahren lassen. Nicht wirklich das was ich wollte, aber zumindest erfüllt es den Zweck.
Und so ging es dann los. Über Schotter, Steine und viele Serpentinen fuhren wir immer höher hinaus, bis es nicht mehr höher ging. Da gab es dann erstmal einen Stempel in den Reisepass und schon ging es weiter zu einem Dorf, wo wir Brot und hausgebrautes Bier probieren durften.
Dann endlich war der große Moment gekommen und wir waren zurück in der Sani Mountain Lodge, wo es an der laut eigener Aussage höchsten Bar Afrikas nicht nur Bier und Burger, sondern auch einen Cache gab. Welch Erleichterung als ich mich ins Logbuch eintragen konnte!
Mein 5000. Fund und mein 78. Land! Yeah!
Und weil es gerade so gut lief und wir noch auf das Essen warten mussten lief ich noch fix zum nächsten Cache Khotso. Das lohnte sich doppelt, denn von dort hatte man noch einen viel schöneren Blick auf die Sani Pass Road.
Nun konnte ich entspannt meinen Burger zur Feier des Tages genießen und dann ging es auch schon wieder auf den Weg nach unten.

Mittwoch, 1. November 2017

Südafrikas Drakensberge

Während die einen nach Hause fliegen mussten zog es die anderen weiter. So kam es, dass nach einem kurzen Stop in Gaborone, Botswana, mein Air Namibia Flug in Durban, Südafrika landete. Der Unterschied hätte nach drei Wochen Staub und Sand nicht größer sein können. Asphaltierte Straßen, Häuser und Geschäfte wie wir das kennen, grüne Wiesen und richtige Wälder. Und kein Staub mehr!
Nach einigen Stunden elendiger Fahrerei erreichte ich das Städtchen Underberg. Grüne Wiesen, Kühe. Fast wie zu Hause.
Hier hatte ich mich drei Tage einquartiert, um mir einen lange gehegten Wunsch zu erfüllen.
Morgen schon sollte es soweit sein.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Namibia mal wieder

Dieses Jahr stand wieder Namibia auf dem Programm. Das Land ist groß, die Entfernungen sind daher riesig und wenn man nicht den ganzen Tag im Auto sitzen will muss man sich die Erkundung eben aufteilen.
So kam es, dass wir bereits zum dritten Mal nach Namibia flogen und uns dieses Mal den Süden vorgenommen hatten.
Da es trotz Reservierung keinen Mietwagen gab wurden wir erst einmal ins Guesthouse gebracht, um dort auf das Auto zu warten. Das kam dann nach einigen Telefonaten (Kosten: 33 €) 10 1/2 Stunden später tatsächlich schon. Ein spezieller Dank hier an Hertz für den verlorenen Urlaubstag und an Car del Mar, die den zu viel bezahlten Miettag nicht erstatten wollen!
Nun konnte es endlich losgehen. Das Cachen musste wohl dosiert erfolgen: weder zu wenig, noch zu viel. Warum? Das steht dann in einem späteren Post...

Erstes Ziel, nach zwei Zwischenstops, war der Fish River Canyon. Immerhin, laut Reiseführer, nach dem Grand Canyon der zweitgrößte Canyon der Welt. Da wir eine spekatuklär gelegene Lodge auf der Westseite gebucht hatten, während die allermeisten Touris auf die Ostseite gingen, befanden wir uns dosentechnisch im Niemandsland. Nicht mal einen Earthcache gab es da. Aber das war dieses Mal ja nicht so schlimm.






Nächstes Ziel war dann Lüderitz. Hier ist zwar nichts los. es stürmte dazu noch mächtig und ich musste einen DNF loggen, aber immerhin gab es endlich mal wieder einen richtigen Kaffee zu trinken. Espressomaschinen sind in Namibia nämlich eine echte Marktlücke.
Auf dem Weg aus der Stadt raus Richtung Aus :-) lag noch die Geisterstadt Kolmanskop, auf die wir uns sehr gefreut hatten. Ich muss sagen: sooo touristisch hatte ich mir das nicht vorgestellt! Aber es war trotzdem schön durch die alten Gebäude zu laufen und zu klettern und es gab auch einen Earthcache!


Ein paar Tage später erreichten wir schließlich die imposanten Sanddünen des Sossusvlei. Hier gab es sogar einen Tradi zu loggen!











Ehe es zum Abschluß der Reise in die Okambara Elephant Lodge zum Tiere gucken ging, stand eine Übernachtung am Lake Oanob auf dem Programm. Es ist schon etwas besonderes, wenn mitten in der Wüste Leute auf einem Stausee Wasserski fahren...
Nach zwei Nächten in der Okambara Lodge, vielen Erlebnissen und knapp 2400 km erreichten wir schließlich wieder den internationalen Flughafen von Windhoek. Die Reise ging hier nun zu Ende. Oder etwa doch nicht?

Mittwoch, 12. Juli 2017

Färöer - Das Wandern ist des Cachers Lust

Kaum in einem neuen Hafen angekommen konnte Herr Knuddel es nicht erwarten, von Bord zu eilen um den FMS3CTLNC (first Mein Schiff 3 Cacher to log new Country) zu holen. Da es eine solche Auszeichnung nun aber wirklich nicht gibt und eine um 10 Uhr geloggte Dose genau so für ein neues Land zählt wie eine um 7 Uhr, blieb Zeit für Kaffee. Außerdem: wie will man ohne Kaffee morgens früh eine Dose finden? Unmöglich! Um Herr Knuddel den DNF zu ersparen gingen wir also erstmal frühstücken!

Nachdem im Anschluß der Cache gefunden und die Stadt Tórshavn erkundet war stand für uns am Nachmittag eine Wanderung auf dem Programm. Und so machten sich zwei Busse voll Wanderern auf den Weg zum Startpunkt.
Die Wanderung (bei wie immer sehr gutem Wetter) führte weglos über Wiesen und durch Bäche zum Städchen Leynar, wo die Busse auf uns warten. Da sich die Gruppe aber schnell in die, die dachten sie machen eine Wanderung und die, die dachten sie machen einen Spaziergang mit Fotostopps (und allem was dazwischen liegt) teilte, wirkte die Landschaft nicht zu überlaufen.