Samstag, 1. Juli 2017

Geiranger - kurze Version

Einlaufen in Geiranger, eine Frau spricht uns an "Entschuldigung, wissen sie was das hier ist?" Ich mache große Augen und bin vollkommen sprachlos. Die Reisepartnerin meines Vertrauens findet als erste die Worte wieder "Das ist Geiranger!". "Ach, das hatte ich mir ja ganz anders vorgestellt!" antwortet die Dame. Ich hätte fragen sollen wie....
Da die Luxus-Bustour von Herr Knuddel bereits seit Monaten ausgebucht war hatten wir Zeit für einen kleinen Spaziergang durch Geiranger, ehe es für uns auf die kleine Bustour ging. Praktischerweise lagen im Ort auch zwei Dosen. Derweil bekam ich, Datenroaming sei dank, von Herr Knuddel viele Höhenmeter über mir die Nachricht, wo er den Cache, an dem wir später auch vorbeikommen sollten, gefunden hatte. Ich hätte ihn aber auch so gefunden. Denke ich. Hoffe ich.
Rechtzeitig zum Schokofrüchte-Büffet waren wir wieder an Bord. Wir dachten besonders an Frau Knuddel die auf der anderen Seite des Fjordes in der Kälte stand, während wir das Büffet restlos leerfutterten.
 

Geiranger


Dalsnibba Panoramblick und Bergstrasse Trollstigen
Auf dem Weg zu unserem Bus habe ich noch schnell die Infotafeln abfotografiert, um den sich direkt am Pier befindlichen EC Geirangerfjorden/Geiranger Fjord nachträglich auf unserer Fahrt lösen zu können. Das Problem bestand heute darin, daß wir zwar in Geiranger gestartet sind, aber nicht zu unserem Ausgangspunkt zurück kehrten. Stattdessen ging es erst in Hellesylt nach einer Überlandfahrt mit dem Bus wieder an Bord.



Unsere Tour führte uns zuerst auf den 1500m hohen Dalsnibba. Hier oben soll es zwar eine Dose geben, aber da die fünf Cacher vor uns alle DNF geloggt haben, haben wir es erst gar nicht versucht, sondern zur Freude von Frau Knuddel einfach einmal die Aussicht genossen.
Weiter ging es zur Adlerkehre mit einem herrlichen Blick auf die 7 Schwestern.
Hier galt es sich flugs in das Logbuch von Eagle Road einzutragen, da die Zeit für den Fotostopp sehr kurz bemessen war.

Von der Adlerkehre ging es weiter zu den Trollstigen mit einem kurzen Fotostopp an einem tollen Wasserfall. Völlig begeistert von der Natur habe ich erst beim Einsteigen in den Bus bemerkt das einen Cache gegeben hätte.


Oben bei den Trollstigen soll es ja zwei Dosen geben. Aus Zeitgründen und dem doch recht hohen Muggelaufkommen entschied ich mich nur den Cache zu suchen der meiner Meinung nach weniger Aufmerksamkeit erregt. Dieser sollte sich unter einer Metallbrücke befinden und magnetisch sein. Ich konnte ihn aber leider nicht finden.

 




Auf der Rückfahrt zum Schiff meinte unser Guide, er wüßte eine tolle Stelle um unser Schiff zu fotografieren, wenn es aus dem Geirangerfjord herausfährt um nach Hellesylt abzubiegen. Ein sogenanntes Must Have. Während also HighFlights die Pirouette des Käptains vor den 7 Schwestern beim Schokofrüchtebuffett genoß, standen wir hier oben in der Kälte und warteten und warteten auf das perfekte Foto. Immerhin hatte jemand, um uns die Wartezeit etwas zu versüßen, den Tradi Geirangerfjorden hier oben versteckt.

Letztlich waren wir trotzdem vor dem Schiff im Hafen von Hellesylt. Da wir noch nicht auf das Schiff durften, habe ich mir die Wartezeit mit dem Tradi Hellesyltfossen im Hafen verkürzt.

Freitag, 30. Juni 2017

Bergen aktiv

Während Herr Knuddel sich bequem per Bus durch die Gegend fahren ließ wollten wir es aktiver angehen. Schließlich ist die Verpflegung an Bord von Mein Schiff ausgezeichnet und dagegen hilft nur Sport.
Die regenreichste Stadt Europas erwartete uns mir strahlendem Sonnenschein und etwa 25 Grad. Hochsommer also. Mit dem E-Bike (okay, nicht übertreiben mit dem Sport...) ging es durch Bergen und zu einem Aussichtspunkt über der Stadt.
Praktischerweise lag dort auch ein Cache. Die professionelle Verlinkung der gefundenen Caches überlasse ich Herr Knuddel, da mir dazu der Internetzugang und die Zeit fehlt. Seetage sind stressig. ;)
 Ä
 

Bergen


Bergen: Entdeckungsreise durch den Hardangerfjord
Von Bergen aus ging es mit dem Bus zunächst nach Harvik. Da uns die Fähre vor der Nase davon fuhr, war Zeit genug den ersten Cache der Reise zu finden. Hatvik ferjekai lag wettergeschützt und gut zugänglich an einem kleinen Hüttchen.



Ein kurzer Fotostop kurz nach Torvikbygd mit traumhaften Blick auf den Fjord verhalf mir dank schneller Reaktion zu dem Tradi Salthamaren, bergkunst.
10 Minuten Busstop sind schon ganz schön knapp für Foto und Cache.

Nach einer leckeren Mittagspause in Norheimsund mit anschließendem Verdauungsspaziergang am Hardangerfjord konnte sich der Tradi Norheimsund - Hotellet II nicht lange vor Frau Knuddel und mir verstecken.


Von hier aus ging zum Steinsdalsfossen. Einem Wasserfall unter dem man trockenen Fusses hindurch laufen kan. Irgendwie, warum auch immer, war meine Erwartungshaltung eine höhere.
Entschädigt hat der Tradi Steinsdalsfossen

Mittwoch, 28. Juni 2017

Vorwort - Schiffstour


Nachdem HighFlights und ich nun schon 10 Jahre zusammen cachen, haben wir beschlossen etwas besonderes zu unternehmen. Nach reiflicher Überlegung entschlossen wir uns zur See zu fahren, um wie einst Columbus, neue Länder zu entdecken. Und so heuerten wir in Kiel auf der Mein Schiff 3 an. Das Event Museumshafen Kiel "GC74Y4X" zu unseren Ehren vor dem Ablegen haben wir leider verpaßt. Wir hingen in der ewig langen Schlange am Check-In fest. Pünktlich um 19.00 Uhr hieß es Leinen los. Der zweite Tag war gleich ein Seetag und so konnten wir uns in Ruhe auf unseren ersten Cache-Ausflug in Bergen vorbereiten.


Tourplan:
Tag 1 Kiel ; 19.00 Uhr Abfahrt
Tag 2 Seetag
Tag 3 Bergen
8.00 – 17.00 Uhr
Tag 4 Geiranger / Hellesylt
8.00 – 18.00 Uhr
Tag 5 Seetag
Tag 6 Honningsvag / Nordkap
18.00 Uhr –
Tag 7 Honningsvag / Nordkap
- 4.00 Uhr
Tag 8 Longyearbyen / Spitzbergen
9.30 – 20.30 Uhr
Tag 9 Seetag
Tag 10 Seetag
Tag 11 Akureyri / Island
7.00 – 17.00 Uhr
Tag 12 Reykjavik / Island 
13.00 Uhr -
Tag 13 Reykjavik
- 19.00 Uhr
Tag 14 Seetag
Tag 15 Torshavn / Färöer Inseln
7.00 – 19.30 Uhr
Tag 16 Seetag
Tag 17 Seetag
Tag 18 Kiel ; 6.30 Uhr Ankunft

Freitag, 12. Mai 2017

Besser als nichts: Maryland

In letzter Zeit ist es um unseren Blog recht still geworden. Viel anderes zu tun, wenig cachen, daher gab es nichts wesentliches zu berichten. Aber das soll sich wieder ändern, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
Erst einmal aber ging es in die Hauptstaat der USA, Washington, D.C.. Das bringt zwar kein neues Land, aber praktischerweise ist der angrenzende Bundesstaat Maryland  gemütliche fünf Stationen mit der Metro entfernt. Was lag da also näher als den kurzen Aufenthalt für einen Ausflug dorthin zu nutzen und einen neuen Bundesstaat zu loggen.
Gesagt, getan. Etwas verwirrend war, dass ein Augang der Metrostation in Maryland liegt, der andere aber noch in D.C.. Dank GPS und gründlicher Vorbereitung aber kein Problem.
Der erste Nano war dann auch gleich gefunden und zum zweiten wies der freundliche Herr auf dem Foto mir den Weg.
Nachdem das Cacheprogramm überraschend schnell erledigt war, konnte ich mir vor der Rückfahrt noch einen Kaffee gönnen. Und kurz darauf war ich schon wieder zurück in Washington, D.C.. Mission completed.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Lösung zum Übertragen von Caches auf das GPS

Seit einigen Tagen gelang es mir nicht mehr die Caches direkt aus der Karte oder dem Listing auf mein GPS zu übertragen. Dies kam wie immer völlig überraschend. Ich mußte immer erst die GPX-Datei runter laden und dann umständlich über den Explorer auf das GPS kopieren.
Genau betrachtet funktioniert es seit dem Update auf Firefox 52.0 nicht mehr. Also schon eine Weile. Schuld daran ist das Firefox keine NPAPI-Plugins mehr unterstütz. Bei anderen Browsern ist dies leider genauso und betrifft Garmin, Magellan und andere GPS Geräte. Eine vorübergehende Lösung bis zum Frühjahr 2018 ist der Extended Support Release (ESR) von Firefox. Allerdings verspricht nur die 32bit Version für Windows Abhilfe. Und siehe da, nach der Installation funktioniert alles wieder prima. Bis zum nächsten Update. Hier geht es direkt zum Download. Vielleicht hat es jemandem geholfen.