Mittwoch, 6. Mai 2015

Die Reise - Teil 4: Fiji


So eine Reise zu planen ist ziemlich aufwendig und wird insbesondere dadurch verkompliziert, dass es zwischen den Inselstaaten hier keine täglichen Flugverbindungen gibt. Das Ganze wird somit zu einem großen Puzzlespiel und am Ende muss man, auch wegen der letztendlich begrenzten Zeit, Kompromisse machen. Daher blieben für Fiji nur rund 21 Stunden übrig. Die galt es natürlich zu nutzen, um eine Dose zu finden. Viele standen nicht zur Auswahl, sie sollte sich wegen der knappen Zeit möglichst in Flughafennähe befinden und dazu muss der Cache von einer möglichen Unterkunft aus auch gut zu erreichen sein.
Letzten Endes kamen nur zwei in Frage, wovon der eine aber wohl gemuggelt wurde, wie den letzten Logs zu entnehmen war. Also blieb noch ein einziger übrig (Big Foot, GC4YH8W), der sich aber praktischerweise auf dem Gelände und in der Obhut eines Resorts befand. Das First Landing Beach Resort war auch preislich im Rahmen, so dass ich dort eine Übernachtung buchte.
Gleich nach Ankunft machte ich mich, noch während ich auf das Zimmer wartete, auf die Suche und wurde fündig.
Das Schwierigste war nun erledigt war, die ganze Anspannung fiel von mir ab und ich konnte nun die restlichen Stunden genießen. Naja, zumindest habe ich die Weiterreise organisiert, lecker zu Abend gegessen und um 4.30 Uhr wartete schon wieder ein Taxi auf mich.

Montag, 4. Mai 2015

Die Reise - Teil 3: Neukaledonien

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Noch nie gehört? Neukaledonien ist eine Inselgruppe im Südpazifik und gehört zu Frankreich.
Deren Hauptinsel Grande Terre ist stattliche 400 km lang und hier liegt auch die Hauptstadt Noumea. Hier verbrachte ich 3 Tage, was natürlich viel zu kurz war, um die gesamte Insel zu erkunden.
Mein erster Tag vor Ort war der 1. Mai und das ist auch hier ein Feiertag. Das bedeutete, dass in der Innenstadt, wo meine Unterkunft lag, absolut alles geschlossen hatte. Also ging ich zu Fuß die wenigen Kilometer am Wasser entlang zum Touristenviertel mit den Stränden und geöffneten Restaurants. Das hätte ich wohl sowieso gemacht, denn am Weg lag doch der ein oder andere Cache. Auch hier: Land gesichert!
Für Tag zwei hatte ich tauchen auf Amédée Island gebucht. Ein voller Erfolg! Denn Wracktauchen wollte ich unbedingt mal ausprobieren und die beiden Tauchgänge an den versenkten Schiffen Toho V und La Dieppoise haben großen Spaß bereitet.
Der dritte und letzte Tag war dann ein Sonntag und in der Innenstadt hatte schon wieder alles geschlossen. Nicht mal ein Kaffee war aufzutreiben, so dass ich mit dem Bus an die Strände fuhr. Da ließ es sich besser aushalten, denn auch wenn es dort sehr touristisch zuging: man bekam wenigstens was zu essen!

Fazit: Grande Terre ist eine schöne, abwechslungsreiche Insel und es gäbe noch einiges zu erkunden. Nur eine Unterkunft in Noumeas Innenstadt würde ich nicht empfehlen.

Sonntag, 3. Mai 2015

Die Reise - Teil 2: Australiens "Sunshine Coast"


Außerirdische Raumschiffe im Anflug auf die Erde? Kampf der Galaxien? Nein, alles ganz harmlos!
Da eine Freundin von mir derzeit in Australien lebt, lag es natürlich nahe, einen kleinen Umweg in die Weiterreise einzubauen und sie zu besuchen.
Die Sunshine Coast zeigte sich von ihrer besten Seite: dicke Wolken und immer wieder Regenschauer. Erste Anspielungen, ich würde den Regen wohl anziehen, überhörte ich geflissentlich. Aber das Wetter war noch harmlos, denn am nächsten Tag goss es unaufhörlich wie aus Kübeln.
Wir beschlossen die Underwater World in Mooloolaba (der Ort heißt wirklich so :-) ) zu besuchen, denn da war es trocken.
Praktischerweise gab es auch drei Caches in der Nähe, so dass ich ihr gleich das schöne Hobby "Geocaching" zwischen den Schauern vorstellen konnte. Das GPS zeigte 0 Meter an, ein beherzter, siegessicher Griff unter den hölzernen Gehweg... und da ist er schon mal nicht... alles klar, dann muss er da drüben sein... auch nicht.... vielleicht liegt er weiter drunter... ich knie im Dreck.... nichts.... aber der Hint sagt doch am zweiten Pfosten, das muss der hier sein oder doch der da drüben.... vielleicht ist es ja die Schraube... auch nicht.... DNF!!! Da war der Erfolgsdruck wohl zu hoch oder der Cache weg. Sicher letzteres. Ganz sicher. ;-)
Den zweiten Cache hatte der nette Owner einfach ungetarnt auf den Boden gestellt, damit auch ich den auf Anhieb finde und mich nicht vollends blamiere. Danke! Und auch der dritte zeigte sich glücklicherweise. Ein happy end!

Ach ja, wer es sich noch nicht gedacht hat: das sind natürlich keine Raumschiffe auf dem Foto, es handelt sich um Quallen. Echt faszinierend, finde ich.

Mittwoch, 22. April 2015

Republic of Whangamomona - ein neues Land!?



Mittlerweile bin ich auf Neuseelands Nordinsel angekommen und bei der Suche nach der passenden Reiseroute stieß ich auf den Forgotten World Highway. Besonders ein Detail reizte mich sehr, denn die Straße führt durch die Republik Whangamomona. Noch nie gehört? Also das war so: 1989 hat sich das Dorf Whangamomona für unabhängig erklärt und eine Republik ausgerufen. Sogar ein Präsident wird regelmäßig von den, je nach Quelle, 10 bis 30 Einwohnern demokratisch gewählt.
Damit stand die Route fest. Nach Passieren der "Grenze" ließ ich mir erst einmal im Hotel meinen Pass stempeln und trank bei der Gelegenheit dort gleich einen Kaffee.
Im Ort gibt es auch einen Cache zu finden und den zu finden war Ehrensache. Er hat aber den kleinen Schönheitsfehler, dass die Republik von Groundspeak nicht anerkannt ist. Kein neues Land in der Statistik! Skandal! Ich finde hierfür sollte man in Seattle mal protestieren. Ich hätte das am besten gleich mit dem Präsidenten besprechen sollen....
Es lebe die Republic of Whangamomona!

Samstag, 18. April 2015

Neuseeland - Technische Überlegungen

So eine Reise erfordert auch für das Cachen einiges an Vorbereitung. An meinen Überlegungen möchte ich euch heute teilhaben lassen.
Da ich kein richtiges Notebook, sondern nur ein iPad mitnehmen wollte, habe ich keine Möglichkeit, unterwegs Caches auf das GPS nachzuladen. Jedenfalls kenne ich keine. Also blieb mir nur, noch zu Hause soviele wie nur möglich auf das Gerät zu übertragen.
Dieser Taktik kommt sehr zu Gute, dass es bei meinem Garmin GPSMAP 64s keine Beschränkung mehr hinsichtlich der maximalen Anzahl an Caches auf dem Gerät gibt.
Allerdings ist Neuseeland sehr gut bedost und eine Pocket Query kann ja maximal "nur" 1000 Dosen umfassen. Lange habe ich überlegt wie ich es mit möglichst wenigen Queries hinkomme, meine Reiseroute abzudecken. Es ist ja schon etwas Arbeit, PQ zu erstellen. Dann sollen sie sich ja auch möglichst nicht überlappen und wenn man dann auch noch eigentlich gar nicht so ganz genau weiß, wohin man alles kommt, wird die Sache schnell kompliziert.
Letztendlich blieb mir nichts anderes übrig, als durch geschicktes Erstellen mehrer Pocket Queries möglichst viel meiner erwarteten Route zu erfassen. So habe ich nun alleine für Neuseeland derzeit nun etwa 7500 Geocaches auf dem GPS gespeichert. Selbstverständlich sind keine Mysteries dabei. ;-)
Zusätzlich habe ich die Caches auch noch auf dem iPad in die App "Looking 4 Cache Pro" geladen, die ich dann abends zum Loggen verwende. Hier muss man allerdings darauf achten, dass man die Uhrzeit des Logs so einstellt, dass dann in Seattle, wo der Server von Groundspeak steht, auch der neue Tag schon begonnen hat. Sprich: bei derzeit 19 Stunden Zeitunterschied muss ich eine Uhrzeit nach 19 Uhr eingeben, sonst erscheinen die Logs auf der Webseite mit dem Datum vom Vortag. Warum weiß der Kuckuck...
Und ein letzter Hinweis: gleich zu Beginn des Urlaubs habe ich mir von Vodafone NZ eine "Traveller SIM"-Karte gekauft. Für 35€ bekommt man u.a. für 60 Tage 2 GB an Datenvolumen. Damit kann man dann auch mal Caches mit dem Smartphone suchen, wenn die Pocket Query dann mal doch wo fehlt.

Mittwoch, 8. April 2015

Die Reise - Teil 1: Neuseeland




Nach insgesamt über 21 Stunden Flugzeit landete ich mit einem wunderschönen Anflug in Queenstown, Neuseeland. 
Die Stadt ist spektakulär am Wakatipu See gelegen und bezeichnet sich als Action-Hauptstadt der Welt. Erwartet hatte ich dort viele Backpacker, doch gleich beim ersten Spaziergang fielen mir die zahlreichen hochpreisigen Restaurants auf, die dazu nicht passen. Außerdem wird fast alles, ob wandern, biken, Canyoning oder Golf, auch per Helikopter angeboten. Das spricht wohl für sich...
Natürlich galt es für mich gleich am ersten Tag eine Dose zu finden. Das klappte ausnahmsweise auch mal auf Anhieb, so dass das Land schon mal gesichert war. Weitere Caches fand ich in den nächsten Tagen am Seeufer sowie während einer Wanderung auf den 907 Meter hohen Hausberg.
Schließlich buchte ich noch einen Ausflug in das alte Goldabbaugebiet Skippers Canyon. Das lässt sich mit dem eigenen Auto nur schwer errichen, da die Straße definitiv einen echten Geländewagen erfordert. Der Ausflug ist um diese Jahreszeit besonders lohnenswert, da die Bäume herbstlich eingefärbt sind. 


Mein Urlaub in Neuseeland hat gerade erst begonnen, es gibt noch viel zu entdecken und auch danach geht es noch weiter. Stay tuned

Montag, 12. Januar 2015

Domenikanische Republik - GC2BTHA

Mein dritter Besuch in diesem schönen Lande. Beim Ersten war das Cachen noch nicht erfunden.
Ja so etwas soll es tatsächlich geben. (Es gab im übrigen auch noch keine iPhones, nur so nebenbei bemerkt) Beim Zweiten Besuch wußte ich dann noch nicht das es mittlerweile erfunden wurde. Also mußte ein neuer Anlauf her. Von unserem Stop Over in Orlando (hust, räusper), bot sich die perfekte Gelegenheit diese Insel erneut zu besuchen. Das Ziel fiel auf eine kleine Insel vor der Insel. Auch Bacardi Insel genannt. Leider muß mir bei der Auswahl des Hotels ein Fehler unterlaufen sein. Denn es gab nicht einen einzigen Cache auf dieser kleinen Insel. Daher, wie so oft, lautete das Ziel Qualität statt Masse. Da die meisten Caches in Santo Domingo durch DNF's glänzen beschloss ich etwas ganz besonderes. Ein Lost Place Cache.


 The Forgotten Island


Dazu mußte ich doch tatsächlich meine Insel verlassen, um über die grosse Insel, wiederum auf eine kleine Insel zu gelangen. Aber nach 9tägiger Planung gelang mir dieses Unterfangen anstandslos.



Zurück auf meiner kleinen Heimatinsel mußte ich voller Schrecken feststellen, daß ein Kreuzfahrtschiff, besser gesagt deren Piraten, meine Insel für kurze Zeit erobert hatten.