Montag, 7. April 2014

Jersey - Das Glück liegt auf der Straße

Der jährliche Urlaub mit Bleckie stand an und wie immer spielte bei der Auswahl des Reiseziels die Länderstatistik keine unwesentliche Rolle. So fiel die Wahl dann auch recht schnell auf die Kanalinseln.
Erstes Ziel war Jersey. Nach einem kurzen Stop im Hotel war Bleckie umgezogen und wir konnten losziehen. Ich behielt meine Kleider vom Flug einfach an, denn die anderen Klamotten waren noch in Paris. Meine Reisetasche war nämlich nicht mitgekommen und sollte erst ganze drei Tage später nachgeliefert werden.
Aber das sollte uns den Spaß nicht verderben, es galt schließlich, ein neues Land zu sichern.
Der erste Tradi war dann auch gleich gefunden. Mission erfolgreich!
Natürlich war es das nicht gewesen, denn mitten in der Stadt wartete schon ein Kurzmulti auf uns. Die benötigten Zahlen waren schnell gefunden und das Final errechnet. Ein Nano sollte es sein und der Hinweis führte uns eindeutig zu vier Objekten, die wir ausgiebig untersuchten. Doch, oh weh, wir fanden keinen Cache! Beim Lesen der Logs sahen wir, dass er zuletzt im September 2013 gefunden wurde. Kein gutes Zeichen. Wir waren uns sicher, der Nano war verschwunden! Darum gaben wir enttäuscht auf und trotteten weiter. Nach nur ein paar Metern entdeckte Bleckie jedoch ein kleines Objekt, das mitten auf der Straße lag. "Sieht aus wie ein Nano..." Ich meinte, es handele sich sicher um Dreck. Doch er hob es auf, untersuchte es und, zweifelsfrei: das war ein Nano! Aufgeregt schraubten wir ihn auf und verglichen die Einträge mit den Logs des Caches. Volltreffer: es handelte sich tatsächlich um das verschwundene Final!
Freudig trugen wir uns ein und platzierten ihn wieder an der richtigen Stelle.

Die folgenden Tage verbrachten wir dann mit einer Radtour und Wanderungen. Wir fanden viele schöne Plätze und natürlich auch zahlreiche Dosen!




Sonntag, 9. Februar 2014

Puerto Rico - Letzter Teil

Heute stand wieder ein kleiner Ausflug auf meinem Programm. Jemand hatte Mitleid mit mir gezeigt und sich erbarmt mich heute tatsächlich mitzunehmen. Bewaffnet mit GPS, Foto, Geld und Paß ging es um 8.30 Uhr los. Und das an meinem freien Tag. Es dauerte keine fünf Minuten und wir waren an der ersten Station unserer Reise angekommen. Nein, nicht das war das Ziel unserer Begierde.
Weit gefehlt.

Sondern dies hier. Nach einem kurzer Spritcheck ging es los Richtung St. Thomas auf die UVI's

"Vorbei" am Caribe Hilton Hotel.

Einigen weiteren Inselchen.

Direkt auf die US Virgin Islands. Hier herrschte übrigens wesentlich besseres Wetter als in San Juan.

Zuerst mußte der Pilot mit Nahrung und Zucker versorgt werden. Da sind sie irgendwie alle gleich.

Frisch gestärkt stand dem Cachen nichts mehr im Weg.
Auf der Insel gibt es sechs Caches die wir tatsächlich auch alle gefunden haben.
Einer war auf einer Party.

Andere am Strand. Dieser hat uns glatt 18$ Eintritt gekostet.



Oder gar in der Stadt. Diese ist übrigens ein einziger Juwelierladen. Unglaublich aber wahr.


Tja und dann mußten wir auch wieder zurück nach San Juan.
Hier übriegens der Blick auf den wöchentlichen Condorflieger FRA-SJU. Falls Mal jemand Lust bekommt.

Montag, 3. Februar 2014

Puerto Rico - Teil 3 - GeOctavitas & Celebration Party

Alles begann ganz harmlos. 10.00 Uhr. Caribe Hilton Hotel - San Juan - Puerto Rico. Ich werde mit einem PickUp abgeholt. Es geht ins Landesinnere. Unterwegs nehmen wir vier Sack Eiswürfel mit. Gemeint sind Säcke. Nicht diese Tütchen die es bei uns an jeder Tanke gibt. Nein Säcke aus der Eisfabrik. Weiter geht es. Unterwegs ein kurzer Stop um einen Cache einzusammeln. Klar.

Wir fahren weiter bergauf Richtung Dschungel Am Ende der Straße ein rostiges Hoftor. Ich steige aus, suche brav einen Cache. Hinter dem Tor eine Hütte, mitten im nichts. Hier findet das Event statt. Es gibt Musik die man bestimmt noch auf den Nachbarinseln hört und ein "winziges" Buffet. Zu trinken gibt es natürlich auch etwas. Moonshine, Rum und Bier. Schließlich haben wir Eiswürfel gekauft. Die Anderen übrigens auch. 

Der Tag vergeht im Fluge und als ich im Dunkeln wieder das Hotel erreiche, bin ich um viele Geschichten reicher.

So eine aktive, nette und fröhliche Gruppe hätte ich auf der Insel nicht erwartet. Warum auch immer.

Soviele Cacher des Monats wie hier habe ich noch nie getroffen. Ich wußte bis dato gar nicht das es so etwas gibr. Im übrigen alle weiblicher Natur.
6 Tage zuvor war ich auf dem Grill Hard Event in Deutschland. Da sah das alles etwas anders aus.

Sonntag, 2. Februar 2014

Puerto Rico - Teil 2 - Samstag

Samstagmorgen nach dem Frühstück machte ich mich also auf den mir befohlenen Weg einmal um die Lagune. Ein kleiner Trail mit 1o Stationen und etwas Kleinkram dazwischen. Die Wolken auf dem Bild täuschen etwas. Es war heiß und die Wasserflasche im Hotel :-)



 
Am Nachmittag war dann Strand angesagt. Da hatte ich mich schon die ganze Woche drauf gefreut. 
Ja,  Mr.HighFlights, so Leute soll es 
geben.
Um 13.00 Uhr war Pina Colada Tasting und Hula Hoop Contest angesagt. Dazwischen etwas schwimmen.
Ein gelungener Samstag.

Samstag, 1. Februar 2014

Puerto Rico - Teil 1 - Freitagabend

Bei der Auswahl seines "Urlaubs" gibt ja bekanntlich immer noch ein paar Regeln zu beachten:
1. War ich in diesem Land auch noch nicht zuvor?
2. Gibt es da auch einen Cache?

 

Bei Puerto Rico fällt im Gegensatz zu vielen anderen Karibikinseln sofort die hohe Cachedichte auf. Bei den über 1000 Stück sollte sich doch in den kommenden drei Wochen mindestens einer von mir finden lassen. Zu meiner Verwunderung sollte sogar ein Event stattfinden, zudem sich ganze 4 Cacher angemeldet hatten. Um das Land auf gar keinen Fall ohne einen Cache verlassen zu müssen, machte ich mich Freitagaben zu Fuß auf den Weg nach alt San Juan. Der Ausrichter des Events war ein gewisser Clay4 aus Las Vegas der mit seiner Frau auf einer Kreuzfahrt war und ein paar Leute kennen lernen wollte. Für einen Deutschen typisch stand ich also eine viertel Stunde zu früh vor dem Starbucks und keine Wutz war da. Kein GPS weit und breit. Nur Touristen. Wie sollten wir uns finden? Wie sieht denn nun der typische Cacher aus? Wieviel werden denn kommen? Fragen über Fragen. Gut vorbereitet wie ich war, hatte ich natürlich mein bestes Geocacher Germany T-Shirt an, damit wenigsten ich entdeckt werde. Und tatsächlich, nach einer Weile wurde ich angesprochen und wir waren, genau, schon zu zweit. Kurze Zeit später waren wir fünf. Nur der Owner kam nicht bei. Wir spekulierten in der benachbarten Kneipe bei ein paar gefrorenen Bier auf Probleme mit den Zeitzonen ;-) Nach einem kurzen Anruf hatten wir allerdings die Gewissheit, daß er sich einfach nur im Tag geirrt hatte. Hurtig herbei geeilt konnte ich dann die Bekanntschaft mit dem Owner des legendären ET-Highways schließen. Nach einem kurzweiligen Abend mit netten und hilfsbereiten Cachern ging es noch schnell zu zwei Finals in der Nähe der Kneipe. Dabei wurde mir sehr nahe ans Herz gelegt was ich am nächsten Tag zu suchen hätte und ich müßte am Sonntag unbedingt auf einem weiteren Event vorbei schauen. Es würden auch ein paar Leute mehr kommen. Mein Einwand keinen fahrbaren Untersatz zu besitzen zählte nicht. Ich würde eine email bekommen wann ich am Hotel abgeholt werde. Na toll.

Freitag, 31. Januar 2014

Mit dem Shinkansen nach Hiroshima

Da ich dieses Mal etwas mehr Zeit als üblich in Osaka verbringen durfte, wollte ich die unbedingt für größeren Ausflug nutzen. Doch wohin? Nach kurzer Überlegung fiel mir spontan Hiroshima ein. Mitten in der Nacht (nach deutscher Zeit...) ging es mit dem Shinkansen von der Shinosaka Station zum Ziel. Für die etwa 300 km benötigte der Zug nur knapp eineinhalb Stunden. Die Züge verkehren auf der Strecke etwa alle 15 Minuten und fahren beeindruckend auf die Minute pünktlich!
In Hiroshima erwartete mich strahlender Sonnenschein, genau wie er auch am 6. August 1945 herrschte, dem Datum, das mit der Geschichte der Stadt so untrennbar verbunden ist.
Mit der Straßenbahn fuhren wir zunächst zum Atomic Bomb Dome, der letzten erhaltenen Ruine von jenem Tag.
Danach erkundete ich cachend den Peace Park und besuchte das Museum.
Die Zeit verging sehr schnell und nach einem Okonomi-yaki zur Stärkung, der hiesigen Spezialität, machte ich mich wieder auf den Rückweg.
7 Tradis, ein Virtual und ein schöner, aber auch nachdenklicher Tag in Hiroshima.

Freitag, 6. Dezember 2013

Tagesausflug nach Prag

Zuletzt war ich vor einigen Jahren in Prag. Damals war ich noch ein junger, unerfahrener Cacher und habe es versäumt, dort eine Dose zu suchen. So blieb Tschechien ein weißer Fleck auf der Landkarte.
Ich musste also noch einmal hin! Praktischerweise lassen die Flugverbindungen es zu, einen Tagesausflug zu unternehmen. Das spart die Hotelsuche, Koffer packen, usw..
So ging es nun morgens nach Prag und abends wieder zurück. Dazwischen besichtige ich die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, entdeckte die kulinarischen Highlights diverser Weihnachtsmärkte und, deswegen war ich ja hier, fand 5 Tradis und 2 Virtuals.
Somit war die kurze Reise ein voller Erfolg!