Samstag, 12. November 2011

Wer am mutigsten ist hat Vorfahrt

Der Straßenverkehr in Vietnam ist abenteuerlich. Mindestens.
Tausende Motorroller sind hier unterwegs, wesentlich mehr als Autos. Aber das Fehlen einer Knautschzone führt nicht etwa zu vorsichtigem Fahren, nein, ganz im Gegenteil.










Ein paar Grundregeln des vietnamesischen Verkehrs konnten wir beobachten:
 
1. Behalte immer die einmal gefunde Fahrspur bei, komme was da wolle!
2. Auf zweispurigen Straßen ist nebeneinander Platz für 3 Autos und 4 Roller. Mindestens.
3. Nur weil Rechtsverkehr herrscht heißt das nicht, daß man nicht auch links fahren kann. Einbahnstraßen sind eine Empfehlung.
4. Man kann nie genug hupen!
5. Wer am mutigsten ist hat Vorfahrt
6. Rote Ampel: man könnte anhalten
7. Rote Fußgängerampel: no chance! Grüne Fußgängerampel: good luck!

Freitag, 11. November 2011

Harter Weg zum ersten Cache in Vietnam

Nach einem anstrengenden Tag in Hanoi wollten Herr Knuddel und ich auf jeden Fall noch einen Cache finden.
Der nächste Tradi lag gerade einmal 1,5 km von unserem Hotel weg. Also ließen wir die Mädels zur Happy Hour im Hotel zurück und machten uns auf den Weg.
Das dauerte ganz schön lange, denn flott laufen ist hier nicht. Immerwieder wird der Gehweg von parkenden Motorrollern und mobilen Garküchen samt Mobiliar blockiert. Noch dazu mussten wir immer wieder todesmutig Straßen überqueren. Die Technik hierzu ist recht einfach. Man läuft langsam und zielstrebig über die Straße und hofft darauf, daß alle der (gefühlten) tausenden Roller um einen herum fahren. Das funktioniert auch auffallend gut, erfordert aber doch einiges an Mut und Vertrauen. :-)
Am ersten Cache angekommen gleich mal eine Enttäuschung. Er befindet sich auf dem Gelände des Militärmuseums und das war schon geschlossen.
Zum nächsten Tradi waren es nochmal über einen Kilometer Luftlinie. Der befand sich auch im Hof eines Museums und zwar im Heck eines abgeschossenen B52 Bombers. Das war alles auch zugänglich, aber es war dort so dunkel, daß wir nichts finden konnten. Der Owner wäre auch mit einem Fotolog einverstanden gewesen, aber wir hatten beide nur unsere iPhones dabei und die sahen schwarz....
Cache Nr. 3 dann ein Virtual; der müsste doch zu schaffen sein! Man muß nur ein Foto machen. Okay. Problem: wie kommt man hin? Die Straßen auf unserer Karte existierten teilweise nicht und so irrten wir durch enge, dunkle Gassen, in denen sicher zuvor noch nie eine Langnase gesehen wurde und die meist unvermittelt endeten. Schließlich konnten wir kurz vor dem Aufgeben noch ein WLAN finden, mittels dessen wir uns bessere Karten besorgen und den Ort finden konnten.
Jetzt mussten wir nur noch das Foto machen. Das Licht der Straßenlaterne reichte dazu leider kaum aus.
Ich entdeckte jedoch, daß die Situation etwas besser wird wenn man auf einen vorbeifahrenden Roller wartet und das Licht dessen Scheinwerfers nutzt. :-)
So gelangen uns diese außergewöhnlichen Bilder. Mission completed.
Ca. 4 km Laufstrecke, gerade mal einen Cache gefunden und dafür auch noch 2 Stunden gebraucht. Für den Rückweg ins Hotel nahmen wir dann ein Taxi...

Hanoi

Tag 6:
Wir haben heil unser zweites Land erreicht und können einen erlebnisreichen Tag in Hanoi verbuchen.
Nach einer Rikschafahrt am frühen morgen haben wir uns an einem Pfannkuchenstand gestärkt, bevor es zu Fuß in die Altstadt ging. Nach dem Besuch des Völkerkundemuseums stand natürlich noch das Ho Chi Minh Mausoleum sowie die Ein-Phal-Pagode auf dem Programm. Auch nicht fehlen durfte der Tempel der Literatur und das Wasserpuppentheater. Als die Nacht herein brach konnten wir nach soviel Kultur endlich wieder ans Cachen denken. Zu diesem unvergeßlichen Erlebnis möchte aber HighFlights unbedingt etwas schreiben.

Donnerstag, 10. November 2011

Entspannung an Tag 4 & 5

Tag 4:
Diese zwei Tage standen ganz im Zeichen der Erholung.
Unser Ausflug führte uns ein Elefantencamp am Nam Khan Fluss. Nach der Besichtung des Camps mit einer Kurzeinweisung mußten wir sogar selbst reiten. Und zwar mitten durch den Fluß.
Nach einer atembraubenden Bootsfahrt besuchten wir den Tad Sae Wasserfall bevor es zurück ins Camp zur Einnahme des Mittagessens ging.











Tag 5:
Heute stand eine Mekongkreuzfahrt mit anschließendem Besuch der Pak Ou Höhlen auf dem Programm. Ob HighFlights hier einen Earthcache veröffentlichen wird? Der Ort hätte es verdient.

Danach haben wir das schöne Laos verlassen und es ging weiter nach Hanoi.

Dienstag, 8. November 2011

1. Cache in Laos


Tag 3:
Laos 08.11.2011 12.40Uhr
In der wohl verdienten Mittagspause auf unserer Elektroradtour durch die Stadt (von Wat zu Wat) ist es uns heute gelungen den ersten laotischen Cache völlig unbeobachtet zu bergen, zu loggen und auch wieder zu verstecken.
Traditional CacheLuang Prabang's hole in the wall

Das Ganze wurde natürlich mit einem Beerlao am Abend gebührend gefeiert.

Montag, 7. November 2011

Ankunft in Laos


Letztes Jahr überraschte eine uns gut bekannte Cacherin mit dem Wunsch Vietnam per TukTuk durchqueren zu wollen. Wir waren auf so eine Idee überhaupt nicht vorbereitet gewesen. Echt nicht. Nach kurzem Schock war uns aber sofort klar, daß wir das Eisen schmieden mussten solange es noch heiß war. Sofort wurde HighFlights und mir unsere Chance klar und wir konnten die Idee zu unseren Gunsten etwas zurecht biegen.

Tag 1&2
Nach sehr langer Planung hob unser Flugzeug endlich am 06.11.2011 pünktlich um 14.00Uhr in Frankfurt ab. Genauso pünktlich sind wir auch am nächsten Morgen um 6.40 Uhr in Hanoi unserem ersten Zwischenstopp angekommen. Allerdings verzögerte sich unser Weiterflug nach Laos wegen schlechtem Wetter um mehrere Stunden. Letztlich konnte HighFlights die Fokker 70 in Luang Pranang um 12.00Uhr völlig glücklich verlassen.Nach der Ankunft in unserem tollen Hotel „Sala Prabang“ direkt am Mekong, bis zu unserem ersten touristischen Höhepunkt Mount Phousi 328 Stufen über der Stadt, blieb uns doch tatsächlich noch etwas Zeit um die Gegend selbständig zu erkunden. Man glaubt es kaum aber der Cache lag keine 200m von unserem Hotel entfernt. Gute Planung im Vorfeld zahlt sich halt irgendwann doch aus. Leider ist es uns trotz perfekter Vorbereitung nicht gelungen den Cache sofort zu loggen. Wir konnten zwar Sichtkontakt herstellen, aber er wurde einfach zu gut bewacht. Uns blieb nichts anderes übrig, als unsere Unternehmung zu verschieben. 

Sonntag, 6. November 2011

The final countdown

Unaufhaltsam läuft die Uhr runter und schon in wenigen Stunden verlassen wir die Erde ;-) und machen uns auf den Weg gen Asien.
Die Koffer sind gepackt. Letzte Zweifel, ob auch wirklich alles drin ist. War es leichtsinnig, Solarpanels und Satellitentelefon zuhause zu lassen? Ob die anderen recht hatten mit ihrer Ansicht, wir bräuchten das Boot nicht mitzunehmen? Noch nicht einmal die Wathosen!?

Schon bald wissen wir mehr. Hoffentlich finden wir auch genug Zeit und Internet, um der Welt davon zu berichten.