Samstag, 29. Oktober 2011

Munzee vs. Challenge

So jetzt ist es passiert. Mein Erster und hoffentlich einziger Munzee ist draussen (ich gehe doch lieber cachen). Aber ich mußte es einfach ausprobieren. Die Herstellung war wirklich einfach und hat auf Anhieb funktioniert. Man erstellt den Munzee zu Hause am PC unter Create Munzee. Nach der Eingabe des Titels und der Beschreibung erscheint dieser daraufhin im Menü unter Undeployed Munzees. Über Print Selected Munzees kann man sich den Code nun in verschiedenen Größen ausdrucken. Jetzt kommt der Outdoorteil und der Munzee wird vor Ort geschickt platziert. Wenn man dann wirklich vor Ort ist, wird er auch erst mit dem Smartphone scharf geschaltet und erscheint sofort unter Deployed Munzees. Hierbei werden dem Munzee auch erst die Koordinaten zugewiesen. Vorher hat man keine Gelegenheit dazu. Zu Hause am Pc kann man ihn dann nochmals überarbeiten und auch den Ort auf der Karte korrigieren. Das wars. Viel Spaß damit.

Ganz anders sieht die Geschichte mit den neuen Challenges aus. Auch dieses mußte ich natürlich ausprobieren. Am Gleichen Ort. Denn der allgemeine Cacher ist ja faul. Das Erstellen geht schneller als gedacht. Und genau da ist das Problem. Es gibt im Gegensatz zum Cache keinen Reviewer (Ok, manchmal kann es von Vorteil sein). Die Challenge ist sofort freigeschaltet. Man kann auch nachträglich nichts mehr ändern. Mist, dumm gelaufen. Löschen und neu machen geht auch nicht. Also muß ich jetzt damit leben.

Zum Hintergrund: Vor einiger Zeit hatte groundspeak neue Webcamcaches untersagt, da diese keine physikalische Dose haben. Allerdings konnten und sollten diese von dem Tag an auf waymarking.com veröffentlicht werden. Hier habe ich spontan im Juni 2007 die gleiche Webcam veröffentlicht (Winzerrast). In der ganzen Zeit kam doch wirklich "Einer" vorbei. Das war fast so zu erwarten. Jetzt gibt sie es jedoch in Form von Challenges wieder. Ich bin gespannt was passiert.

Freitag, 2. September 2011

Munzee

First To Capture

Ein neuer Virus wurde an der Bergstraße eingeschleppt! Das tolle dabei ist, man kann den Infizierungsweg diesmal nachverfolgen. Als Überträger wurde sofort Randriedi ausgemacht, der mich über HighFlights gestern infiziert hat. Das ganze nennt sich Munzee und funktioniert ähnlich dem Geocaching. Allerdings funktioniert es nur mit einem Smartphone, denn es ist ein reines "online" Spiel bei dem ein Code vor Ort gescannt werden muß. Es werden Punkte fürs "verstecken"(5) und "finden"(5) vergebend. Sogar der Owner bekommt jedes Mal 3 weitere Punkte wenn sein Code gescannt wurde. Es gibt somit auch eine HighScore-Liste. Gestern habe ich sogar meinen ersten FTC gemacht und heute den erten Multi. Allerdings muß ich sagen das bei einem Cache mehr Glückshormone ausgeschüttet werden.

Montag, 25. Juli 2011

Cachen im Backofen

Endlich hatte ich mal wieder die Chance, etwas an der Länderstatistik zu arbeiten. Dieses mal führte die Reise nach Doha im Emirat Qatar.
Selbstverständlich war es vollkommen ausgeschlossen, hier ohne einen Cache nach Hause zu fliegen. Dafür mussten allerdings Opfer gebracht und die klimatisierten Räume verlassen werden. Bei einer Außentemperatur von 45 Grad kein richtiges Vergnügen.
Den Cache in der Nähe eines Souq fand ich problemlos. Einen heißeren Cache hab ich noch nie gefunden.

Dienstag, 19. Juli 2011

Field of Fame oder 100+x

Unsere Idee, ich weis leider nicht mehr wessen bescheuerte Idee es war, zu testen ob es möglich sei an einem Tag 100+x Caches einzusammeln. Einfach nur so zum Spaß um Psyche und Physis zu testen. Ein Zielgebiet war auch ziemlich schnell ausgemacht. Das FoF bei Koblenz. Dies kam uns sehr gelegen, da wir die Strecke nicht einfach mit dem Auto abklappern wollten. Kurzzeitig überlegten wir ein Fahrrad zu benutzen, aber die Topo und die Erfahrungen von HighFlights und HeiJu in dem Gebiet hielten uns davon ab. Bei einigen Vorversuchen wieviele Caches/Std wohl machbar sind, wurden Nachmittags schon einmal 50 Stück geschafft. Damit war klar, es geht nur im Sommer, wenn es lange hell ist und wir einen Wirkungsgrad von 10 Funden/Std erreichen können.

SilentExplorer machte sich doch tatsächlich die Mühe das Feld in 5 Farbzonen/Tracks einzuteilen die wir nacheinander ablaufen wollten und wo wir nach jeder Runde wieder an unserem Auto vorbei kamen. Denn gegessen muß ja schließlich auch noch werden. Lange haben wir darauf hin gefiebert. Am Abend vorher wurde noch schnell die aktuelle PocketQuerie über die Tracks gelegt und am nächsten Morgen konnte es los gehen. Zu meiner völligen Verwunderung, pünktlich um 5.00 Uhr morgens, stand SilentExplorer vor der Haustür. Nach einer Stunde Fahrt konnten wir um 6.05Uhr den ersten Cache der blauen Runde des FoF stolz in unseren Händen halten. Die blaue Runde lief super. Keine Mensch unterwegs. Sonnenschein aber nicht heiß. Perfekt. Wir haben alles gefunden und nach 4 Std und 36 Funden konnten wir voller Hoffnung die erste Stärkung zu uns nehmen. Vollkornkekse und Wasser :-) Weiter ging es um 10.30Uhr mit Tour rot. Um 10.45Uhr war dannSchluß mit lustig. Ich erinnere mich noch deutlich an die Worte sämtlicher Verwandten und Bekannten. Irgendwann, so war die Prophezeihung, werden wir verhaftet, eine Leiche finden oder verunglücken. Heute war es dann soweit. Wir wurden von der Kripo zu einer Zwangspause von einer guten Stunde verdonnert. Nach kurzer Überlegung ob wir hier abbrechen sollten, fasten wir nach langer Überlegung den Entschluß das damit niemand geholfen wird und setzten unsere Tour fort. Um 12.50Uhr war Tour rot mit 11 Funden somit beendet. Mit Tour schwarz begannen wir um 13.00Uhr nach Vollkornkeksen und Wasser.

Diese Runde hatte ihren Namen wirklich verdient. Das Höhenprofil war brutal. Dafür werde ich mich noch bei Gelegenheit an SilentExplorer rächen ;-) Mit nur 22 Funden und völlig entkräftet folgte um kurz vor 17.00 Uhr eine länger Pause. Vollkornkekse und Wasser. Mit der nächsten (violetten) Runde sollte eigentlich das Ziel 100 erreicht werden. Aber bei einigen Nichtfunden bei der schwarzen Runde konnte das nicht mehr gelingen. Auch begann es im Wald doch schon zu dämmern. Da man im FoF ja nicht im Dunklen cachen soll, wurden noch ein paar Caches auf offenem Feld unserer grünen Notrunde angehängt. Aber auch hiermit schafften wir es nur auf 93 Stück. Die Raststätte verschafft uns im Dunkeln dann noch zwei weitere, so daß wir uns völlig entkräftet am Ende mit 95 geschlagen gaben. Allerdings mit dem Wissen, daß wir es mit der fehlenden Stunde geschafft hätten und das ein LongChicken Menue 1200kcal hat. Wir werden den Versuch auf jeden Fall nicht wiederholen. Der Muskelkater am nächsten Tag war einfach zu fürchterlich.

Noch eine kleine Statistik zum Schluß:
Zeit: 14:50Std
Strecke: 43,4km zu Fuß

Samstag, 18. Juni 2011

Project APE Mission 9 - R.I.P.

Wow, was hatten wir ein Glück! Gerade einmal 12 Tage nachdem wir dort waren wurde der Project APE Cache GC1169 "Mission 9: Tunnel of Light" gemuggelt und ist nun archiviert worden.
Damit verbleibt weltweit nur noch ein einziger dieser Art und der liegt (wohl recht schwer zugänglich) im Regenwald Brasiliens.
Schön, daß ich das Symbol noch bekommen habe.
Mission 9, rest in peace.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Geheime Befehle Teil 1

Wenn man sich die gefunden Caches von Freunden ansieht (ja es soll Leute geben die so etwas machen), werden einem logischerweie sämtliche Funde angezeigt. Jetzt könnte es aber durchaus sein, das man sich nur für die Caches interessiert die man selbst noch nicht gefunden hat (warum auch immer). Hierfür muß man einfach im Browserfenster ein &f=0 anhängen. Die Zahl spielt dabei keine Rolle. Und schon werden einem nur noch die Caches angezeigt die man selbst noch nicht gefunden hat.

Donnerstag, 2. Juni 2011

GC12

Von einem Kollegen erfuhren wir kurzfristig, daß hier oben noch ein weiteres Highlight auf uns wartet: GC12, der älteste, aktive Cache.
Gelegt am 12.5.2001, gerade einmal 9 Tage nach dem ersten Cache aller Zeiten.
Alleine die Anreise im Regen heute war abenteuerlich. Einige Straßen auf unserer Karte stellten sich als gesperrte, private Wege heraus,
andere fehlten in der Karte. So mussten wir mehrfach Umwege in Kauf nehmen; zuerst noch mit dem Auto, dann zu Fuß.


Lohn der Mühe war aber schließlich der Fund des Caches im dichten Wald Oregons. Sogar das Original-Logbuch ist noch vorhanden mit dem Eintrag des FTF.
Wirklich ein ganz besonderes Erlebnis!